Alles im Griff

Bei diesem Wetter würde niemand auf die Idee kommen und Tennis spielen. Aber einen Werbeclip kann man drehen. Und ganz nebenbei noch ein Interview für Weiberkram #1 führen. Die Protaginistin heißt schließlich Maria Sharapova.

Los Angeles. Es schüttet bereits seit dem frühen Morgen wie aus Kübeln, die Aussichten auf die kommenden Stunden sind auch nicht wirklich besser. Außerdem ist es ungemütlich kühl. Von wegen Kalifornien, tolles Klima und Sonne und so. Ideale Bedingungen für einen Sportwagen-Werbeclip sehen anders aus. Die menschliche Hauptdarstellerin sieht es allerdings professionell entspannt. Herausforderungen nimmt Maria Sharapova, wie sie sich anbieten, idealerweise fetzt ihnen die 27-jährige Ausnahmetennisspielerin mit dem harten Schlag gleich einmal ein paar gute Returns um die Ohren. Oder setzt einen ihrer unerreichbaren Stopps. Aber ohne so eine Grundhaltung ist eine Bilderbuchkarriere wie die ihre vielleicht auch gar nicht erklärbar. In der legendären Tennisakademie von Nick Bollettieri fiel die die Neunjährige, die im westsibirischen Njagan geboren wurde und mit ihren Eltern im Alter von sieben Jahren an die Golfküste Floridas gezogen ist, ihrem heutigen Manager jedenfalls auf, weil sie schon damals härter schlug als der Rest. Und härter zu sich selbst war als alle anderen. 2004 gewann sie dann als 17-Jährige in Wimbledon sensationell das wichtigste Tennisturnier der Welt, ein knappes Jahr später war sie die Nummer eins der Tennisweltrangliste und Weltstar. Und wenn sich selbst eine schwere Schulterverletzung und die daraus resultierende Neunmonatsrehapause Sharapovas Willen ohne nachhaltige Wirkungen beugen mussten - was soll da so ein Regen am Set eines Porsche Spots groß ausrichten können.


Das Video vom Dreh gibt es hier, im Interview mit Weiberkram #1 spricht Sharapova unter anderem über ihre langen Pausen beim Aufschlag, darüber in welchen Dingen Frauen besser sind als Männer. Und wo der umgekehrte Fall vor liegt. 


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